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Pressemitteilungen

Day Zero in Kapstadt – Zeit, dass die Welt aufwacht

Pressemitteilung,  29. März 2018

 

Schluss mit gesundheitsschädlichem Trinkwasser!

In Kapstadt versucht die Regierung den “Day Zero” zu verhindern – den Tag, an dem kein sauberes Trinkwasser mehr vorhanden ist. Dafür soll der Wasserverbrauch pro Kopf auf weniger als 50 Liter am Tag sinken. Eine Anleitung von der wir in Europa lernen können, um die Ressource Wasser zu schützen. Damit das gelingt, muss die Wasserverschmutzung durch textile Mikrofasern enden. Die Lösung? Blue Ben produziert einen Pullover, der in der Herstellung 90 Prozent weniger Wasser verbraucht als herkömmliche Bekleidungsteile.

Es handelt sich um einen French-Terry-Stoff aus Hanf und Modal. Das bedeutet: Keine Pestizide, innereuropäische Produktion und 90 Prozent weniger Wasserverbrauch. Die Konsequenz? Eine Garantie für kurze Transportwege und faire Löhne. Der Stoff ist rundum kompostierbar und somit auch langfristig keine Gefahr für die Umwelt.

Auf Startnext beginnt derzeit die Crowdfunding-Kampagne für eine erste Jersey Kollektion aus dem Blue Ben-Stoff von Ali Azimi. Aber der Stoff soll keine Ausnahme bleiben! Wie zahlreiche Medien bereits berichteten, darunter RTL2 News, Tagesspiegel und enorm Magazin, soll der Stoff auch herkömmlichen Modeproduzenten zu einem umweltgerechteren Absatz verhelfen. Neben Blue Ben gründete Azimi die NGO Drip by Drip. Diese soll den Stoff möglichst vielen Labels zugänglich machen und eine wassersparende Modeproduktion in Europa etablieren.

Der Stoff von Ali Azimi soll gerade nicht mehr das Label “Made in Bangladesh” tragen. Wie auch im Puls Beitrag ganz richtig geschildert, wird Azimis Stoff das Label “Made for Bangladesh” verwirklichen.

 

No Cotton

70 Prozent aller hergestellten Kleidungsstücke bestehen aus Baumwolle. Die wird in heißen Gegenden auf Nährboden angebaut. Je nach Baumwollart braucht sie zum Gedeihen zwischen 7.000 und 29.000 Liter Wasser pro Kilo. Durch hochgiftige Pestizide, die ins Grundwasser sickern, ist Baumwolle nicht nur Grund für einen großen Wasserverbrauch, sondern auch für dessen Verschmutzung. Das gilt auch für die Weiterverarbeitung von Baumwolle. Farbstoffe sowie Weichmacher sind Chemikalien – nicht selten gelangen diese in den Produktionsländern ungefiltert ins Grundwasser und vergiften ganze Landstriche. Damit wird sowohl der Zugang zu Wasser, als auch Nahrung immer schwieriger.

 

Sauberes Trinkwasser – ein weltweites Problem

Selbst in Ländern, in denen keine Trinkwasserknappheit droht, müssen wir uns mit Gefahren der Wasserverschmutzung auseinandersetzen. Denn nicht nur die Menschen in Kapstadt sind betroffen. Auch in Deutschland ist das Problem aktuell.

Umso billiger die Kleidungsproduktion, desto schlechter das Trinkwasser. Der Grund dafür: Giftige Bestandteile der Textilfasern gelangen durch das Waschen von Kleidung auch in der Bundesrepublik in den Wasserkreislauf. In einem Videotagebuch zeigen der Cofounder von Blue Ben, Ali Azimi, und sein Team Fakten zum Thema Textilindustrie. Darauf soll ihre “blaue Revolution” aufbauen.

UN Weltwasserbericht 2018 meets Fashion

Pressemitteilung, Berlin,  21. März 2018

 

WELTWASSERTAG 2018: Gemeinsam gegen Wasserverschmutzung

Am Donnerstag, den 22. März 2018, veranstalten BlueBen-Gründer Ali Azimi und Amira Jehia, Vorstand von Drip by Drip e.V., ein Festival zum Weltwassertag. Im Circular Economy House in Berlin Neukölln wollen sie Interessierte über das Thema Wasserknappheit und den Zusammenhang zum Fast Fashion Konsum aufklären. Gestern interviewte Flux.fm die beiden Festivalveranstalter zum Thema. Eingeladen sind Experten, Organisationen, Labels und Kampagnen. So sind unter anderem Greenpeace Berlin mit der Detox my Fashion Kampagne und Fashion Revolution mit dem Hashtag #Whomademyclothes dabei. Außerdem bereichern Wissenschaftler des Forschungsprojekts InoCottonGROW der TU Berlin und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Diskussionsrunden. Auch internationale Experten, wie das Label ECOALF, reisen an. Beim Blick auf die Fair-Fashion-Szene ist klar: Wasserverschmutzung wird immer mehr Thema.

 

UNESCO WELTWASSERBERICHT 2018: Lösungen von heute gehen mit politischen Forderungen einher

Derzeit häufen sich die Berichterstattungen über die desaströsen Auswirkungen der Wasserverschmutzung durch die Textilindustrie: In den sozialen Netzwerken verbreiten sich Videos von Plastikmeeren, auf Blogs finden rege Diskussionen dazu statt, was man denn eigentlich noch kaufen kann. Petitionen werden gestartet. Und außerhalb des Internets wird das Wasser in Städten, wie Kapstadt, immer knapper. Laut des UNESCO Weltwasserberichts vom Montag leben schon heute “3,6 Milliarden Menschen und damit fast die Hälfte der Weltbevölkerung in Gebieten, die mindestens einen Monat pro Jahr von Wassermangel bedroht sind.” Bis 2050 sollen es schon 5,7 Milliarden sein. Die Textilproduktion hat als zweitgrößter Verbraucher und Verschmutzer von Wasser einen großen Anteil daran. Auch in Europa ist das Problem angekommen: Mikrofasern im Trinkwasser betrifft längst auch uns. In einem heute veröffentlichten Interview mit dem Sustainable Fashion Matterz zeigt Ali Azimi warum er sich nicht mehr auf Kompromisse einlässt und an einer Lösung arbeitet, mit der auch politische Forderungen einhergehen.

 

BLUE BEN IM CROWDFUNDING: Weniger Wasser für kompostierbare Pullover MADE IN Europa FÜR Bangladesch

Ali Azimi, ein ehemaliger Zara-Mitarbeiter, begann vor etwas mehr als einem Jahr mit seiner intensiven Recherche nach einem wassersparenden Stoff als Alternative zur Baumwolle. Inspiration war für ihn der Dokumentarfilm The True Cost. Er reiste nach London, Bangladesh und Porto, arbeitete die Fakten zur Wasserverschmutzung durch Textilien aus und fand alternative Fasern, die Blue Ben heute in Portugal zu Stoffen verarbeiten lässt. Heute startet die Crowdfunding Kampagne des Labels Blue Ben auf Startnext. Der von Azimi entwickelte Stoff verbraucht pro Pullover gerade einmal 360 Liter Wasser in der Herstellung, während herkömmliche Baumwollpullover mindestens 3.428 Liter in der Produktion verbrauchen.

Ein weiteres Interview mit Azimi gibt es auf Viertel / VOR. Auch im Wirtschaftsmagazin enorm, auf Radio Cosmo und BLN.fm und beim rbb stehen weitere Berichterstattungen kurz vor der Veröffentlichung. Trotzdem suchen wir weiterhin nach Journalisten, die bereits an diesem Thema arbeiten oder sich dessen annehmen wollen. Interview-Termine können jederzeit verabredet werden, selbstverständlich auch mit unseren Partnerorganisationen. Diese sind im Facebook-Event zum Weltwassertag einzusehen. Weiteres Bild- und Informationsmaterialien finden Sie hier. Gern schicken wir Ihnen auch gezielt Materialien via E-Mail zu.

Ex-Mitarbeiter der Fast Fashion Brand Zara gründet eigenes Label und zahlt Wasser-Reparationen an Baumwolle anbauende Länder!

Pressemitteilung vom 21. Februar 2018

 

Link zum Teaser-Video: https://www.youtube.com/watch?v=rewFR_G2hFo

Der Ex-Zara Mitarbeiter Ali Azimi gründet mit seinem eigenen Label Blue Ben die weltweit erste Brand, die Wasser gibt statt nur zu nehmen. Durch die Wasserverschmutzung der Textilindustrie, insbesondere durch Färbemittel, Chemikalien und Pestizide, sowie den enormen Wasserverbrauch in der Baumwollproduktion, wird sauberes Trinkwasser zu einer ernstzunehmend knappen Ressource. Mit der ersten Sweater-Kollektion – Bangladesch – startet Blue Ben erstmals mit einem Material, das nahezu wasserneutral produzierbar ist. Der Stoff ist ein Modal-Hanf Gewebe, das komplett aus Europa stammt und basierend auf den Recherchen von Ali Azimi und seinem Team eigens in Portugal entwickelt wird.

Ergebnisse der Recherchen, sowie eine Sammlung von relevanten Studien der letzten Jahre, werden über die zeitgleich gegründete NGO Drip by Drip zur Verfügung gestellt und mit Hilfe eines Water Playbooks, das in der Lage sein wird den Wasserverbrauch des eigenen Kleiderschranks zu messen, publik gemacht.

Blue Ben wird über seine NGO mit jedem verkauften Pullover Reparationszahlungen an Wasserprojekte in Baumwolle anbauenden Ländern leisten und sie so dabei unterstützen ihre Wasserreserven wieder aufzubereiten. Mit diesem Konzept stellt sich das Label auch beim nächsten Treffen des Berliner Textilstammtisch organisiert durch den fff e.V. und sourcebook am 20. März in Berlin vor.

Öffentlich auftreten wird das Label Blue Ben erstmalig zum Weltwassertag am 22. März 2018, an dem die NGO Drip by Drip ein Festival zum Thema Water x Fashion in Berlin veranstaltet. Partner des Events sind: Das Circular Economy House in Neukölln, die globale Kampagne Fashion Revolution mit dem dahinter stehenden Verein fff – future fashion forward, Greenpeace, UNICEF, FemNet e.V., Viva con Agua, Lablaco aus Italien, Ecoalf aus Spanien und vielen mehr, sowie den Medienpartnern enorm Magazin, good impact, Viertel / Vor, BLN.fm, Creative City Berlin und anderen.

Alle Fragen nach zusätzlichen Informationen und Materialien nehmen wir gerne entgegen.

BR Puls

Veröffentlicht: 12.03.2018

Link: https://www.br.de/puls/themen/leben/blue-ben-100.html

Sustainable Fashion Matterz

Panel World Water Day

Panel 1

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